Felicity Lott - Biographie

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Felicity Lott (Sopran)

Biographie

Portrait Felicity LottDer Weg an die Weltspitze ihres Stimmfachs führte die in Cheltenham geborene Sopranistin Felicity Lott über die Royal Academy of Music, die Wigmore Hall, das Royal Opera House Covent Garden und das Glyndebourne Festival, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York und die Salzburger Festspiele.

Zu ihrem Repertoire gehörten u. a. Hauptrollen in den Opern „Le nozze di Figaro“, „Der Rosenkavalier“, „Arabella“, „Peter Grimes“, „Don Giovanni“, „Intermezzo“, „Capriccio“, „The Rakes’s Progress“ oder „Les Dialogues des Carmelites“. Mit Carlos Kleiber am Pult debütierte Felicity Lott an der Metropolitan Opera New York in der Partie der Marschallin aus „Der Rosenkavalier“. Auch unter Kleiber sang sie diese Schlüsselpartie an der Wiener Staatsoper und in Japan. An der Mailänder Scala begleitete Wolfgang Sawallisch ihr Debüt als Arabella. Es verwundert daher nicht, daß Felicity Lott als eine der größten Strauss-Interpretinnen überhaupt galt. Ihre Vielseitigkeit bewies die Künstlerin durch eine ebenso großartige Darstellung anspruchsvoller Operetten-Rollen, wie Offenbachs Titelpartien in „La Belle Helene” and „La Grande Duchesse de Gerolstein” – beide am Théâtre du Châtelet in Paris.

Als Konzertsängerin war Felicity Lott regelmäßig mit den renommiertesten Orchestern in Europa und den USA sowie bei international bedeutenden Festivals, wie z.B. den Salzburger Festspielen zu hören. Sie ist mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouw Orchester und Chicago und Boston Symphony Orchestra – um nur einige wenige Beispiele zu nennen – aufgetreten. Kaum ein berühmter Dirigent, mit dem Felicity Lott nicht schon gesungen hätte.

Neben ihrem Engagement für Oper und Konzert war Felicity Lott eine der weltweit herausragenden Interpretinnen des Lieds. Liederabende – hauptsächlich als Solokonzerte – in so gut wie allen bedeutenden Sälen bzw. Zentren der musikinteressierten Welt, sei es bei Festivals oder eingebunden in wichtige Konzertreihen – haben diese außergewöhnliche Liedgestalterin einem breiten Publikum auf der ganzen Welt bekannt gemacht.

Der Rang der Künstlerin manifestiert sich auch in ihren zahllosen Einspielungen auf Tonträger unter Dirigenten wie Solti, Haitink, Jansons, Marriner, Mackerras und Järvi. Von ihrem Liedrepertoire hat sie Werke von Wolf, Schubert, Schumann, Strauss und französischen Meistern aufgenommen.

Aktuell gibt Felicity Lott Meisterkurse und ist Jurorin bei internationalen Wettbewerben. Im September 2018 eröffnete sie die Saison mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin als Sprecherin in Debussys „Le Martyre de Saint Sébastien“ unter der Leitung von Robin Ticciati.

Felicity Lott ist Trägerin zahlreicher Ehrendoktortitel. 1994 wurde die Künstlerin von der französischen Regierung mit dem Titel „Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres“ ausgezeichnet und 2001 wurde sie zum Ritter der französischen Ehrenlegion geschlagen. Seit 2003 ist Felicity Lott Bayerische Kammersängerin und im Juni 1996 verlieh ihr Königin Elisabeth die II. von England den Titel „Dame of the British Empire“. Jüngste Auszeichnung der Künstlerin war im Jahr 2016 der Preis für ihr Lebenswerk bei den „International Classical Music Awards“.

Zuletzt aktualisiert am 17. Oct. 2018

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