Emilio Pons (Tenor)
Biographie
Die Saison 2011/2012 des mexikanischen Tenors Emilio Pons begann mit seinem Skandinavien-Debüt als “Ferrando” in Mozarts Così fan Tutte am Königlichen Opernhaus in Kopenhagen, Dänemark. Anschließend war er in eben dieser Partie zum ersten Mal in Israel zu hören mit der Israel Camerata, Jerusalem. Für den Rest der Spielzeit ist er am Grand Théâtre de Genève in Batistellis Richard III, Martinus Juliette, Thomas Mignon und Verdis Macbeth zu erleben. Zum Ende der Saison wird er beim Schleswig-Holstein Musik Festival debütieren.
Während der Spielzeit 2010/2011 verkörperte Emilio Pons die Rolle des „Troufaldino“ in Prokofjews L’amour des trois oranges und hat die Rolle des “Conte di Almaviva” in Rossinis Il Barbiere di Siviglia, die er erstmalig bereits 2008 am Theater Freiburg verkörperte, am Grand Théâtre gecovert. Zusätzlich gab er sein Mexiko-Debüt als “Jaquino” in Beethovens Fidelio und sang “Don Ottavio” in Mozarts Don Giovanni bei den Opernfestspielen in Sankt Margarethen, Österreich, in der er auch in der 2012-2013 Saison am renommierten Teatro Municipal in Santiago de Chile debütieren wird.
2009/2010 gab Emilio Pons sein Belgien-Debüt als “Egeo” in Cavallis selten gespielter Oper Giasone an der Flandrischen Oper (Gent und Antwerpen) und mit dem königlichen Philharmonischen Orchester Londons. Von 2008 bis 2010 war Emilio Pons festes Ensemblemitglied des Theaters der Stadt Heidelberg, wo er regelmäßig unter dem renommierten jungen GMD Cornelius Meister wichtige Fachpartien wie “Nemorino” in Donzettis L’elisir d’amore, “Tamino” in Mozarts Die Zauberflöte, Lensky in Tschaikowskys Oper Yevgenij Onegin und Narraboth in Richard Strauss Salome sang, aber auch erste Rollen in weniger bekannten Opern, von der Titelrolle Giuseppe Porsiles kürzlich wiederentdeckter Barockoper Spartaco beim Festival Winter in Schwetzingen bis hin zum “Hyppolith” in Hans Werner Henzes Phaedra, die 2007 uraufgeführt und erstmalig 2008 in Heidelberg inszeniert wurde. Seine weiteren Rollen in jener Zeit beinhalteten “Arbace” in Mozarts Idomeneo, “Mad Woman” in Brittens Oper Curlew River, “Beppe” in Leoncavallos I Pagliacci, Serge/Adolphe in Martinus Die drei Wünsche und den “Fernando” in der deutschen Erstaufführung von Granados Goyescas.
Emilio Pons begann seine Bühnenlaufbahn am Marinsky Theaters in Sankt Petersburg als “Arturo” in Donizettis Lucia di Lammermoor hatte. Es folgten in Deutschland seine Debüts als “Ferrando” in Mozarts Cosi fan tutte am Münchener Prinzregenten Theater und als “Almaviva” in Rossinis Il Barbiere di Siviglia am Theater Freiburg.
Weitere Erfahrungen umfassen Judith Weirs Blond Eckbert an der Wiener Kammeroper und verschiedene Produktionen an der IU Opera Theater wie Poulencs Dialogues des Carmélites, Brittens Peter Grimes, Händels Giulio Cesare und Susannah von Carlise Floyd.
Emilio Pons hat als Doktor der Musik an der Indiana University School of Music in Bloomington (USA) promoviert, wo er auch ein Masters Diplom erhielt. Zusätzlich hat er ein Diplom als Pianist des staatlichen Konservatoriums erhalten und an der Universität Iberoamericana ein Jura- Studium abgeschlossen.
Emilio Pons erhielt bereits eine Vielzahl von Stipendien und Auszeichnungen wie das angesehene Stipendium Mexikos FONCA (Nationale Stiftung für die Künste), SIVAM- (Internationale Gesellschaft mexikanischer Kunstwerte) Stipendien (2000-2002), und INBA (Nationales Institut der Schönen Künste, Mexiko) in 2003. Er ist Preisträger des Irma Cooper-Wettbewerbes (2005), des Palm Beach Oper-Wettbewerbs (2005), des Wettbewerbes „Pavel Lisitsian“ (2006) und des RTB-Preises München, gestiftet beim Hans Gabor Belvedere-Wettbewerb 2007 in Wien.
Zuletzt aktualisiert am 22. Feb. 2012