Ann Murray - Biographie

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Ann Murray (Mezzo/Alt)

Biographie

Portrait Ann MurrayDie führenden Opernhäuser und Orchester auf der ganzen Welt sowie die Zusammenarbeit mit großen Dirigenten bestimmen den Kalender der in Irland geborenen Mezzosopranistin Ann Murray, die in Anerkennung ihrer Verdienste zum goldenen Thronjubiläum von Königin Elisabeth II mit dem Ehren-Titel DBE (honorary Dame Commander of the Most Excellent Order of the British Empire) ausgezeichnet wurde.

Die Grundlage ihrer musikalischen Ausbildung erhielt die Künstlerin bei Frederick Cox am Royal Manchester College of Music. Daran anschließend eroberte Ann Murray die Opernbühnen Großbritanniens und in der Folge der ganzen Welt. Heute lebt die Künstlerin mit ihrem Mann, dem Tenor Philip Langridge und ihrem Sohn Jonathan in Surrey.

Eng verbunden war und ist Ann Murray mit den Londoner Opern: English National Opera, wo sie Charlotte, Rosina, Beatrice sowie die Titelrollen in Händels „Xerxes“ und „Ariodante“ gesungen hat und Royal Opera House Covent Garden an dem sie die Rollen Cherubino, Dorabella, Donna Elvira, Rosina und Oktavian verkörperte. Daneben trat sie in „L’Enfant et les Sortilèges“, „Idomeneo“, „Cosi fan tutte“, „Moses in Ägypten“, „Alcina“ und „Mitridate“, „Ariadne auf Naxos“ und „Götterdämmerung“ auf.

Ihre internationalen Opernengagements führten Ann Murray regelmäßig nach Amsterdam, Hamburg, Dresden, Brüssel, Paris, Berlin, Köln, Zürich, die Mailänder Scala, die Chicago Lyric Opera und an die New Yorker Metropolitan Oper – später wurden zudem die Wiener Staatsoper, die Salzburger Festspiele und die Bayerische Staatsoper die zentralen Bühnen für die Künstlerin, die vom Freistadt dafür 1998 mit dem Titel einer Bayerischen Kammersängerin ausgezeichnet wurde.

Bei den Salzburger Festspielen sang die Künstlerin unter anderem in Neuproduktionen von „Les Contes d’Hoffmann“, „La Cenerentola“, „La Clemenza di Tito“ und „Der Rosenkavalier“. Seit Mitte der 90ger Jahre sang Ann Murray in München die Titelrollen in „Cesare“ und „Serse“. Im Januar 2000 hatte dort „Ariodante“ Premiere; „Rinaldo“ war schließlich die letzte der vier Händel-Opern, deren Name in München mit der Künstlerin verbunden wird. 2006 wurden anläßlich der Münchner Opernfestspiele Cesare, Serse und Ariodante erneut von Ann Murray verkörpert. Im August 2006 sang die Künstlerin dann bei den Salzburger Festspielen eine Produktion aus Anlaß des 250. Geburstags von Mozart unter dem Titel „Irrfahrten“ (Leitung Michael Hofstetter, Inszenierung Joachim Schlömer). Die Jahre 2007 bis 2010 waren weitgehend von Gastspielen in New York (Metropolitan Opera) und London (ENO sowie Covent Garden) geprägt.

Als viel begehrte Konzertsängerin war sie neben vielen anderen Orchestern mit dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, den Berliner Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Dirigenten wie Rafael Kubelik, Wolfgang Sawallisch, Ricardo Muti, Sir Georg Solti oder Sir Simon Rattle zu hören. Mit Christian Thielemann interpretierte Ann Murray im Frühling 2003 in Berlin das „Poème de l´amour et de la mer“ von Ernest Chausson und kehrte damit in die Stadt zurück, in der sie das Werk erstmals unter Ricardo Muti mit den Berliner Phialhrmonikern in den 90ger Jahren gesungen hatte. Das gleiche Werk stand im Herbst 2004 mit dem Orchester der Beethovenhalle Bonn auf dem Programm.

Der Liedgesang spielt neben Oper und Konzert eine wichtige Rolle im Schaffen Ann Murrays. So sang sie Soloabende in allen wichtigen Metropolen Europas. Auch im Duo mit Dame Felictiy Lott, begleitet von Graham Johnson hat Ann Murray erfolgreiche Lied-Tournéen unternommen – das belegen Konzerte in Paris, Mailand, London, Madrid, Lissabon, Salzburg, Philadelphia und New York, sowie allen wichtigen Metropolen in Deutschland.

Ann Murrays Diskographie vermittelt nicht nur ein Bild ihres breiten Konzert- und Liedrepertoires, sondern dokumentiert auch ihre bevorzugten Opernrollen wie Sextus und Dido (Purcell) unter Harnoncourt, Dorabella unter Levine, Cherubino unter Muti und Hänsel unter Sir Colin Davis, um nur einige Beispiele zu nennen. Weitere Einspielungen sind von „Il Re Pastore“ mit Nikolaus Harnoncourt und „Cosi fan tutte“ mit Sir Simon Rattle erschienen; „Don Giovanni“, die letzte Aufnahme Sir Georg Soltis mit Bryn Terfel in der Titelrolle, ist eine der neuesten auf dem Markt befindlichen Aufnahmen mit Ann Murray.

Zuletzt aktualisiert am 19. Mar. 2012

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